Vor wenigen Tagen gab es einen DDoS-Angriff auf den Online-Lieferservice Lieferando. Die Angreifer schafften es, dass die gesamte Online-Infrastruktur des Anbieters für mehrere Stunden zusammenbrach.

Eine DDoS-Attacke kann in der Regel beliebig lange fortgeführt werden insofern sich an der Infrastruktur des Opfers nichts ändert, aus diesem Grund ist nach wie vor unbekannt, wie Lieferando auf diesen Angriff reagierte und ob vielleicht ein Lösegeld erpresst wurde.

Lieferandos Statement zu dem DDoS-Angriff (Quelle: reddit.com)

Gerade in Zeiten von COVID-19 und Home-Office ist das digitale Geschäft mit Lebensmittel profitabel für die Hersteller. Auch den Angreifern ist dies bekannt, weshalb sie es zu ihrem Vorteil nutzen. Die steigenden Umsätze bedeuten auch höhere Lösegelder, die erpresst werden können.

Doch nicht nur Lieferando leidet unter derartigen Attacken. DDoS-Angriffe gibt es derzeit vermehrt auf Online-Anbieter von Lebensmitteln und Versorgungsartikeln. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft?

Welche Auswirkungen haben digitale Angriffe auf Versorger, in Zeiten wo wir auf diese am meisten angewiesen sind? Durch die jüngsten Vorfälle wird eins klar: viele IT-Infrastrukturen in Deutschland sind nach wie vor fragil und nicht ausreichend vor Angriffen geschützt.